Eine der ältesten medizinischen Therapien ist die Pflanzenheilkunde. Es gibt Hinweise, dass schon in der Steinzeit Heilpflanzen zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt wurden. Im Altertum wurde diese Therapieform z.B. von Hippokrates, Hildegard von Bingen und Paracelsus angewendet. Viele heutige Arzneimittel haben ihren Ursprung aus Heilpflanzen (z.B. Acetylsalicylsäure bekannt als ASS oder Aspirin aus der Weidenrinde).

Pflanzentherapeutische Anwendungen bewähren sich sowohl bei akuten als auch bei über lange Zeit anhaltenden (chronischen) Erkrankungen. Man geht davon aus, dass sich die Wirksamkeit von Heilpflanzen durch die Mischung verschiedener Inhaltsstoffe auszeichnet und sie somit eine weites Wirkprofil aufweisen.

Anwendungsbeispiele:

  • Atemwegserkrankungen
  • Erkältungskrankheiten
  • Erkrankungen der Haut (z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rheuma)
  • funktionelle Herz- Kreislauferkrankungen (ohne organische Ursache)
  • Immunschwäche
  • Lebererkrankungen
  • Magen- Darmerkrankungen (z.B. Reizdarm)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten (z.B. Allergien, Histaminintoleranz)
  • Schlafstörungen
  • Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes, Schilddrüse, Gicht)
  • Wechseljahrbeschwerden

 


Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (§3 Nr.1, Nr.2): Die dargestellten Behandlungsmethoden beschreiben Verfahren aus dem Bereich der alternativen Medizin. Nicht alle diese Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt. Die hier gemachten Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beziehen sich auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die durch Anwendung der Therapiemethoden an sich erlangt wurden. Die Behandlungen bedeuten keine Heilversprechungen.