Aromatisch duftende Pflanzen, Harze und Rinden wurden schon im Altertum eingesetzt, um Erkrankungen zu behandeln. Schon zu vorchristlichen Zeiten wurden aromatische Öle für kosmetische und heilkundliche Zwecke genutzt. Im 20. Jahrhundert legte der französische Chemiker René-Maurice Gattefossé den Grundstein für die Aromatherapie indem er Aromen aus Pflanzen isolierte und deren Wirkungen beschrieb. In neuen wissenschaftlichen Untersuchungen konnten bei einer Vielzahl von Aromastoffen z.B. antivirale und antibakterielle Effekte beobachtet werden.

Ätherische Öle werden über die Haut oder den Atemtrakt aufgenommen und sollen z.B. den Blutdruck beeinflussen. Ätherische Öle werden auch zur Desinfektion verwendet. Bestimmten aromatischen Ölen werden z.B. auch anregende, stimmungsaufhellende oder beruhigende Eigenschaften zugeschrieben. Allein hochwertige und natürliche ätherische Öle (keine synthetisch hergestellten Duftöle) sollten eingesetzt werden.

Anwendungsbeispiele:

  • Akute und chronische Erkrankungen der Atemwege 
  • Beschwerden der Wechseljahre
  • Durchblutungsstörungen
  • Entzündungen und Infektionen der Haut
  • Erkältungskrankheiten
  • Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Erschöpfung, Leistungsabfall, Lustlosigkeit
  • Psychosomatische Störungen, Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Schmerzzustände

Hinweis zum Heilmittelwerbegesetz (§3 Nr.1, Nr.2): Die dargestellten Behandlungsmethoden beschreiben Verfahren aus dem Bereich der alternativen Medizin. Nicht alle diese Verfahren sind wissenschaftlich anerkannt. Die hier gemachten Aussagen über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beziehen sich auf Erkenntnisse und Erfahrungen, die durch Anwendung der Therapiemethoden an sich erlangt wurden. Die Behandlungen bedeuten keine Heilversprechungen.